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Vater von Abdul Ballout: „Er wurde einer Gehirnwäsche unterzogen“

today26.07.2026 10

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Berlin – Nach dem tödlichen SEK-Zugriff auf den mutmaßlichen CSD-Attentäter Abdul Ballout (†21) äußert sich nun sein Vater. Er habe seinen Sohn am Tag der Tat noch telefonisch gesprochen – kurz danach soll der 21-Jährige mit einem Transporter in eine Menschenmenge am Rande des Berliner CSD gefahren sein.

Bei der Tat kam eine Frau ums Leben, 29 weitere Menschen wurden verletzt. Nach seiner Flucht wurde Ballout am Sonntagabend in einer Gartenlaube im Berliner Bezirk Spandau von Spezialkräften aufgespürt und bei einem Zugriff erschossen.

Der Vater des 21-Jährigen sagte, er könne sich die Tat nur durch eine Radikalisierung seines Sohnes erklären. „Er wurde einer Gehirnwäsche unterzogen“, sagte er.

Nach Angaben des Vaters lebte Abdul Ballout zuletzt mit seiner Mutter und zwei Schwestern in Berlin. Er habe keiner festen Arbeit nachgegangen und viel Zeit zu Hause verbracht. Gelegentlich habe er als Sicherheitsmitarbeiter oder Fahrer gearbeitet.

Die Familie habe nach der Nachricht von der Tat schwer gelitten. Der Vater erklärte, seine Angehörigen seien völlig aufgelöst.

Er betonte zugleich, dass die Familie nichts mit der Ideologie der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) zu tun habe. Ermittler gehen jedoch davon aus, dass sich der 21-Jährige radikalisiert hatte und Kontakte zum IS-Milieu gesucht haben soll.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und möglichen weiteren Beteiligten dauern an.

Written by: Jonas Eder Jakob Mehlen Claudia Eder Audixo Newsroom

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